Methodik

Wir arbeiten nach dem systemisch-lösungsorientierten Ansatz. In den Gesprächen richten wir uns an den Ressourcen der Familie aus und suchen Wege, diese auch in den Problemfeldern zum Tragen kommen zu lassen. Die Schlüsselbereiche liegen bei der Kommunikation, der Wahrnehmung, den Hierarchien/Struktur, den Rollen und Regeln und dem Wissen über kindliche Entwicklung und Bindung. Die Familienbegleitung baut auf einer passenden Arbeitsbeziehung zwischen der Erziehungsperson und der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter von Trial-Interventionen. Die schriftlich festgehaltenen individuellen Zielsetzungen aus dem Auftragsgespräch geben den inhaltlichen Rahmen vor, daneben können von Seiten der Familie während der Begleitung weitere Anliegen und aktuelle Problemstellungen einfliessen. Am Schluss eines Hausbesuchs erhält die Familie i.d.R. eine Hausaufgabe, eine Intervention oder ein Experiment. Durch solche Aufgaben sollen neue Verhaltensweisen im Alltag eingeübt werden. Die Verantwortung für die Erziehung und die Umsetzung bleibt bei den Eltern.

Es werden verschiedene beraterische Techniken eingesetzt aus den Bereichen:

  • systemisch-lösungsorientierte Beratung und Therapie
  • Ressourcenorientierter Ansatz
  • Video-Interaktionsanalyse (Frühe Hilfen & Marte Meo)
  • Triple-P (Positive Erziehung)
  • Sozialraumorientierung
  • Teile aus weiteren Ansätzen wie z.B. kogn. Verhaltenstherapie, Psychodrama, ProSA u. Hypnotherapie

Die Fachhinweise zu kindlicher Entwicklung sind aus

  • Entwicklungspsychologie (Oerter & Montada, Errickson, Brazelton & Greenspan, Ziegenhain)
  • Familienpsychologie (Schneewind, Fuhrer u.a.)
  • Bindungstheorie (Lengning & Lüpschen, Maccoby)
  • Pädagogische Psychologie (Krapp & Weidenmann)

Es werden validierte und standardisierte Fragebögen wie CBCL, EBF, SDQ, FB-allg. Familienbogen und SRS für vertiefte Klärungen eingesetzt.